WebGL

steht für Web Graphics Library (englisch für Web-Grafik-Bibliothek) und ist ein Bestandteil von Webbrowsern, mit dessen Hilfe hardwarebeschleunigte 3D-Grafiken direkt im – ohne zusätzliche Erweiterungen – dargestellt werden können.

Hintergrund und Geschichte

WebGL ist eine 3D-Grafik-Programmierschnittstelle für , auf der Basis von OpenGL ES (Version 2.0) im Zusammenspiel mit der Programmiersprache , die von der Khronos Group und Mozilla als lizenzfreier Standard entwickelt wird. Die Arbeiten an dem Projekt wurden im April 2009 begonnen. Im Mai 2010 wurde bekannt gegeben, dass die Firma den Standard ebenfalls unterstützen wird.

Erste Implementierungen von WebGL wurden in den Rendering-Engines WebKit und realisiert. Zudem haben sich bereits seit August 2009 die IT-Unternehmen AMD, Ericsson, Nvidia und Opera an der des Projektes beteiligt.

Am 3. März 2011 wurde die erste Version der WebGL-Spezifikation auf der Game Developers Conference in San Francisco freigegeben. Im März 2011 wurde WebGL von Googles Webbrowser Chrome und Mozillas Firefox unterstützt und ansonsten in Browser-Vorabversionen von Safari und Opera standardmäßig aktiviert.

Im November 2011 wurde das von Google im März 2011 vorgestellte Projekt Angle (was ausgeschrieben für Almost Native Graphics Layer Engine steht) für OpenGL ES Version 2.0 zertifiziert, womit es möglich wird, plattformübergreifende Anwendungen mit WebGL-Unterstützung unter anderem für die drei bekanntesten Betriebssystemplattformen – Windows, Mac und – zu entwickeln.

Erstellung von Inhalten

Grafiker können ohne Programmierung Inhalte für WebGL mit Softwarewerkzeugen wie Blender, CopperCube oder Maya erstellen. Die 3D-Szenen werden dann nach WebGL exportiert. Dies ist beispielsweise mit Inka3D möglich, einem WebGL-Exportmodul für Maya.

Für Entwickler existieren mehrere umfassende, in der Programmiersprache JavaScript implementierte, freie und kommerzielle 3D-Frameworks, beispielsweise Three.js.

Quelle: (https://de.wikipedia.org/wiki/WebGL)

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